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Erleben Sie Grundlagenforschung hautnah!
Hineintauchen in die Welt der Wissenschaft, Neues entdecken, Staunen und natürlich auch selbst experimentieren – all das können Besucher an unserem Tag der offenen Tür. Unter dem Motto „Grundlagenforschung hautnah erleben“ geben Ihnen unsere Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen Einblicke in ihre Arbeit.
Tag der offenen Tür in Stuttgart: 10 bis 16 Uhr, Heisenbergstr. 3, Stuttgart-Büsnau
Tag der offenen Tür in Tübingen: 14 bis 18 Uhr, Max-Planck-Ring 4, Tübingen
In Stuttgart haben wir für Sie:
Cyber Valley Ebene 2 / Foyer
Das Cyber Valley ist eine der größten Forschungskooperationen Europas aus Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI). Gefördert durch das Land Baden-Württemberg sind an der Initiative beteiligt die Max-Planck-Gesellschaft mit dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, die beiden Universitäten Stuttgart und Tübingen sowie die Unternehmen Amazon, BMW AG, Daimler AG, IAV GmbH, Porsche AG, Robert Bosch GmbH und ZF Friedrichshafen AG.
Die Cyber Valley Initiative ermöglicht den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Unter dem Cyber Valley Dach entstehen neue Forschungsgruppen und Universitätslehrstühle. Auch eine Doktorandenschule, die International Max Planck Research School for Intelligent Systems (IMPRS-IS), ist dem Cyber Valley angeschlossen.
Darüber hinaus bildet das Cyber Valley ein ideales Umfeld für die Gründung von Start-ups. Spitzenforschung verbunden mit Unternehmergeist, um einen Nährboden für Ausgründungen zu schaffen – das ist das erklärte Ziel von Cyber Valley.
Lernen Sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den ersten Cyber Valley Forschungsgruppen kennen und kommen Sie an unserem Stand mit ihnen direkt ins Gespräch.
www.cyber-valley.de
Für Kinder und Jugendliche
Ebene 2 / Foyer
Kinder und Kleinkinder können in den Räumen 2P2 und 2P4 auf Ebene 2 (Nähe des Haupteingangs des MPI für Intelligente Systeme) mit Forscherclown Tom herumalbern! Bei ihm wird ganz im Sinne der Wissenschaft gelacht, er zeigt den Kids viele witzige und überraschende Zaubertricks, malt und singt mit ihnen und selbstverständlich darf sich jedes Kind ein buntes Luftballontier modellieren lassen.
Um 13 Uhr und um 15 Uhr können die Kinder dann im Foyer des Haupteingangs zuschauen, wie Forscher mit flüssigem und unheimlich kaltem Stickstoff in wenigen Sekunden leckeres Eis herstellen.
Und im Bereich oberhalb der Cafeteria nebenan im MPI für Festkörperforschung werden speziell für Jugendliche viele spannende Experimente zum Staunen und Mitmachen geboten.
Vorhang auf für das MaxPlanckCinema!
Ebene 2 / Werner-Köster-Hörsaal
Vorhang auf für das MaxPlanckCinema! Wir zeigen Ihnen die spannendsten Wissenschaftsfilme der Max-Planck-Gesellschaft in einer 45-minütigen Schleife. In der Reihe MaxPlanckCinema werden Forschungsthemen der Institute originell und gleichzeitig anspruchsvoll vorgestellt. Mit dabei auch zwei Filme, die bei uns am Institut in Tübingen gedreht wurden.
„Gehirn-Computer-Schnittstelle oder Der Direkte Draht zum Denken“ (Abteilung für Empirische Inferenz von Direktor Bernhard Schölkopf) sowie „Intelligente Systeme – Computer lernen die Welt verstehen“ (Abteilung für Perzeptive Systeme von Direktor Michael J. Black)
Die Natur im Porzellanladen Ebene 1 / Treppenhaus
Klassische Keramiken, wie beispielsweise Porzellan, kennt jeder. Doch so schön ein Teller oder eine Tasse auch sein mag, sie gehen leicht kaputt. Und sie laden auch kein Handy auf. Funktionelle Keramiken hingegen haben vielerlei Eigenschaften, die sie für aktuelle Anwendungen zum Beispiel in der Medizintechnik, der Informationstechnologie und der Elektromobilität sehr interessant machen. Aber wie stellt man solche Keramiken her?
Ein Team des Instituts für Materialwissenschaft der Uni Stuttgart befasst sich mit bio-inspirierten Materialien und Systemen. Sie werfen einen Blick in die Natur und erforschen neuartige funktionelle Keramiken.
Mitarbeiter der Forschungsgruppe Bioinspirierte Materialien und Systeme am Institut für Materialwissenschaft der Uni Stuttgart stellen Ihnen ihre biologischen Helfer vor, die sie sich bei der Entwicklung neuer, keramischer Materialien zu Nutze machen, und präsentieren, was mit diesen alles möglich ist.
Zehntausendmal schärfer als eine Stecknadel... Ebene 1 / Raum: 1N06 und 1N08
… sind Proben zur Analyse des atomaren Aufbaus von Werkstoffen. Mit Hilfe von Atomstrahlen präparieren wir ultrafeine Nadeln aus praktisch jedem Material – wenn erforderlich, sogar aus Flüssigkeiten. Diese Nadeln werden dann mittels sehr kurzer Lichtblitze, Atom für Atom, weiter in ihre Bestandteile zerlegt. Dabei wird jedes Atom lokalisiert und identifiziert. Mit Computerunterstützung entsteht aus diesen Daten ein perfektes Abbild der inneren Struktur, eine Atomsondentomographie.
Mitarbeiter des Lehrstuhls für Materialphysik der Uni Stuttgart zeigen Ihnen, mit welchen Methoden solche Spitzen nur wenige Nanometer groß hergestellt werden, wie man auf deren Oberfläche einzelne Atome abbildet, und diese dann sogar wiegt, detektiert und ihre Flugbahn bestimmt.
Laufroboter Ebene 3 / Raum: 3N09
Tiere laufen dynamisch und effizient, elegant und adaptiv. Ihre Fortbewegung ist ein sorgfältig orchestriertes Zusammenspiel der Muskeln und Sehnen, das im Laufe der Evolution immer mehr optimiert wurde. Doch wie aktiviert ein Tier einen Muskel? Welche Kräfte sorgen dafür, dass sich das Tier fortbewegen kann? Diese Vorlagen aus der Biomechanik verwenden die Forscher, um daraus Roboter-Modelle zu bauen. Sie sind dabei den gleichen Kräften (wie z.B. der Schwerkraft) ausgesetzt wie das Tier. Die Frage, die sich den Forscher und Forscherinnen stellt, ist, wie die Einzelteile (Knochen, Sehnen und Muskeln) miteinander agieren? Vorteil beim Roboter-Modell ist, dass die Forscherinnen und Forscher die Motorik der einzelnen Teile wie nachempfundene Muskeln und Sehnen individuell testen können. Das geht beim Tier nicht – das Fell und die Haut versperren die Sicht.
Wir zeigen Ihnen hüpfende und laufende Roboterbeine, die z.B. denen von Perlhühnern nachempfunden wurden.
3D Fertigung von Robotersystemen Ebene 3 / Raum: 3N11
Mit Hilfe einer Vielzahl moderner 3D-Fertigungstechnologien entwickeln wir neuartige Roboter- und Mechatroniksysteme, wie sie es bisher nur in Science-Fiction-Filmen zu sehen gab. Mit dem Grundprinzip, dreidimensionale Teile Schicht für Schicht zu erstellen, entwickelt sich der Bereich der sogenannten additiven Fertigung (allgemein bekannt als “3D-Druck”) weiter und expandiert mit erstaunlicher Geschwindigkeit.
Am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme verfügen wir über einige der fortschrittlichsten 3D-Drucker / 3D-Druck-Werkzeuge, die derzeit am Markt verfügbar sind. Und die möchten wir Ihnen vorstellen!
Bio-inspirierte Sensoren der Bewegung Ebene 3 / Raum: 3N20
Mit Hilfe von Computersimulationen und physikalischen Modellen untersuchen wir Mechanismen der Bewegung, Bewegungskontrolle und Sensorik von Tieren. Vögel zum Beispiel verfügen über eine bisher wenig verstandene Struktur im Rückenmark. Vermutlich versorgt diese das umgebende Nervensystem mit sensorischer Information während der Laufbewegung.
Mit Hilfe von Computertomographie und Segmentierungs-software erstellen wir detaillierte dreidimensionale Bilder von Vogelskeletten. Ein physikalisches, mechanisches Modell ermöglicht es uns, Daten zum Beispiel während des simulierten Gehens und Rennens zu erheben – die uns viel über die Fortbewegung von Vögeln lehren.
Schauen sie uns über die Schulter, wie wir diese Daten erheben und wir damit einen wertvollen Beitrag leisten nicht nur für das Fachgebiet Robotik, sondern auch für die Biologie.
Raupeninspirierter Milliroboter
Ebene 4 / Raum: 4R02
Wissenschaftler unserer Abteilung für Physische Intelligenz haben einen magnetisch gesteuerten, vier Millimeter kleinen biegbaren Roboter entwickelt, der durch unwegsames Terrain laufen, krabbeln und rollen, kleine Lasten tragen sowie auf und in Flüssigkeit schwimmen kann. Ein echter Alleskönner! Inspiration holen sich die Forscher aus der Natur: Käferlarven, Raupen und sogar Quallen standen Modell. Eines Tages, so hoffen die Wissenschaftler, könnte der Milliroboter z.B. durch den Verdauungstrakt wandern und Medikamente gezielt dorthin transportieren, wo sie gebraucht werden.
Beobachten Sie die vielfältigen Fortbewegungsmöglichkeiten unseres Milliroboters, der Anfang des Jahres auf großes Medieninteresse gestoßen war.
Spinnenroboter - Was die Robotik von der Biologie lernen kann Ebene 4 / Raum: 4R02
Bioinspiration ist mittlerweile ein etabliertes Feld in der Materialwissenschaft, der Informatik sowie der Robotik. Vom Lotuseffekt über insektenähnliche Roboter bis hin zu Ameisenschwarm-inspirierten Such-Algorithmen sind viele Inspirationen bereits heute Teil unseres Alltags: das Fachgebiet Robotik lernt von der Biologie und anders herum.
Unsere Wissenschaftler wollten Spinnen besser verstehen, insbesondere die, die ein Vielfaches ihrer Körpergröße in die Höhe springen können. Doch wie schaffen Spinnen solch eine Meisterleistung? Um ihre Beingelenke bewegen zu können, ist Hydraulik am Werk – anders geht es nicht, wenn sie das 15- bis 20-fache ihrer Körpergröße hochspringen. Doch wie funktioniert die Druckerzeugung? Unsere Forscherinnen und Forscher haben daraufhin einen Spinnenroboter gebaut, ganz nach dem Motto: “Was ich nicht erschaffen kann, verstehe ich nicht.“ (Zitat von Richard Feynman, ein amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger des Jahres 1965).
Hören Sie, was unsere Forscher und Forscherinnen beim Bau des Roboters von und über die Fortbewegung von Spinnen lernen konnten. Sie dürfen ihn gerne auch mal steuern und programmieren!
Kapselroboter Ebene 4 / Raum: 4N09
Für eine Magenspiegelung müssen Patientinnen und Patienten heute meist noch den Schlauch eines Endoskops schlucken. Besser wäre doch ein pillengroßer Roboter, den man einfach schluckt, und der dann Bilder des Mageninneren liefert. Wenn dieser dann noch Proben von zum Beispiel Magengeschwüren oder Tumoren nehmen könnte, und zudem noch zielgerichtet Medikamente dorthin transportiert, wo sie gebraucht werden, dann wäre das für den Patienten weitaus angenehmer als bisherige Methoden. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten an einem solchen pillengroßen Roboter, ausgestattet mit Magneten, der ganz einfach in den Magen gelangen, eine Biopsie machen oder Medikamente abliefern kann.
Schauen Sie unseren Forscherinnen und Forschern über die Schulter, wie sie den Kapselroboter mittels eines Magneten präzise durch eine Magenattrappe steuern.
Haptisches Feedback in der Roboterchirurgie
Ebene 5 / Raum: 5N7
Vielleicht haben Sie ihn schon mal im Fernsehen gesehen, oder wurden sogar von ihm operiert: viele Chirurginnen und Chirurgen führen weltweit jeden Tag minimal-invasive Operationen mithilfe des roboter-assistierten Chirurgiesystems „da Vinci Si” durch. Mit einer 3D-Kamera schaut der Chirurg auf die zu operierende Stelle; das Operationsbesteck im Körper wiederum steuert er fern, indem er in jeder Hand zwei Griffe hält. Der Chirurg verlässt sich bei dieser roboter-assistierten Arbeit nur auf seinen Sehsinn; dabei ist der Tastsinn doch eines unserer wichtigsten Sinnesorgane. Unsere Forscherinnen und Forscher wollen das ändern: sie haben die Bedienung von Roboterchirurgiesystemen um den Tastsinn erweitert.
Probieren Sie unseren da Vinci-Roboter aus – er ist der einzige auf der Welt, der Sie spüren lässt, was die chirurgischen Werkzeuge berühren!
Max - unser freundlicher Trainingsroboter
Ebene 5 / Raum: 5N19
Fitnesstraining oder Physiotherapie kann manchmal langweilig sein. Man vergisst bei den Übungen leicht, was zu tun ist und wie oft. Einige unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen das ändern. Sie untersuchen, ob freundliche, humanoide Roboter dem Menschen helfen können, ihre körperliche Fitness zu verbessern, indem sie als Trainingspartner dienen.
Unser Roboter Max spielt interaktive Spiele, mit denen Sie Ihre Armgeschwindigkeit, Kraft, Bewegungsfreiheit und Ihr Gedächtnis trainieren können. Probieren Sie es aus und spielen Sie mit Max!
Ultraschall-Levitation und Nanopropeller Ebene 5 / Lounge Bereich
Wie kann man mit Schall ein Objekt zum Schweben bringen? Wieso ist Ultraschall für die minimalinvasive Medizin von Interesse? Wir zeigen, wie man mit Ultraschall Objekte manipulieren kann, von Partikeln bis hin zu einem winzigen Roboterarm, der am Ende eines Endoskops angebracht werden kann. Während man die Ultraschalltechnologien unseres Labors noch mit dem Auge sehen kann, sind die weltkleinsten Bohrer nur mit dem Elektronenmikroskop sichtbar. Diese Nanopropeller sind 1000-mal kleiner als der Punkt am Ende dieses Satzes. Wir zeigen, wie wir Milliarden dieser Strukturen herstellen und durch Gewebe bewegen können.
An diesem Stand zeigen wir Ihnen einen Ultraschall-Levitator und Exponate zu sehr kleinen Antriebsmechanismen und Nanopropellern, die im Labor für Mikro, Nano und Molekulare Systeme entwickelt wurden.
Dünnschichtherstellung – Wie kommt die Minerva auf das Glas? Ebene 5 / Raum: 5R11
Viele unserer Forscherinnen und Forscher nutzen unsere Dünnschichtanlagen, wenn sie ihre Mikrometer oder sogar Nanometer kleinen Roboter zusammenbauen. Hier kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung „Materialien“ ins Spiel. Sie stellen Modellsysteme für diese Roboter aus sogenannten Funktionsmaterialien her, wie sie auch in Solarzellen oder Smartphones vorkommen.
Wir zeigen Ihnen ein Experiment mit unserem thermischen Verdampfer, wie es gelingt, eine nur wenige Nanometer dünne Schicht eines Metalls wie zum Beispiel Gold abzuscheiden und diese auf eine Scheibe Glas aufzubringen: fertig ist das Abbild der Minerva, die Schutzpatronin der Max-Planck-Gesellschaft. Schauen Sie uns über die Schulter und sehen Sie Gold in Dampf aufgehen!
Magnetismus Spielpark Ebene 4 / Treppenhaus 2
Magnetismus ist aktueller denn je! Er findet sich in bekannten Anwendungen wie modernen und hoch effizienten Elektromotoren und Generatoren in der Alltagswelt, aber auch in der Elektronik, der sogenannten Spin-Elektronik. Dies demonstrieren wir an einem Schauexperiment zum Riesenmagnetwiderstand, dessen Entdeckung 2007 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurde. Auch am MPI für Intelligente Systeme werden ähnliche Effekte erforscht, ohne die heutige Handys und Festplatten undenkbar wären.
Wir präsentieren in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart Experimente mit Magneten, die die Kräfte von Kühlschrankmagneten weit hinter sich lassen. Nach unseren Vorführungen werden Sie Ihren Alltag mit anderen Augen erleben!
Glasbläserei Ebene 3 / Raum: 3M20
Für Experimente sind maßgefertigte Apparaturen und Komponenten aus Spezialglas wegen höchster Reinheit, Transparenz, der sehr guten chemischen Beständigkeit sowie hohen Anwendungstemperatur von über 1200°C nicht wegzudenken. Diese werden in der Glastechnik nach Vorgabe der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konstruiert und hergestellt.
Schauen Sie den Glasapparatebauern bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter und nehmen Sie sich eine selbstgeblasene Christbaumkugel mit nach Hause.
Wasserstoff – Energieträger der Zukunft Ebene 2 / Raum: 2F13
Fossile Brennstoffe werden mehr und mehr durch regenerative Energiequellen wie Wind, Wasserkraft oder Solar ersetzt. Doch wie speichert man diese Energie, wenn sie gerade nicht gebraucht wird? Die Lösung könnten sogenannte Wasserelektrolyseure sein: sie machen aus überschüssigem Wind- oder Solarstrom Wasserstoff. Dieser Wasserstoff könnte dann in Brennstoffzellen von E-Autos, E-LKWs oder E-Zügen wieder verstromt werden. Der Energieträger Wasserstoff löst also das Problem der Speicherung erneuerbarer Energien.
Wir erklären Ihnen unsere Forschungsarbeiten in den Bereichen protonenleitender Membranen für Brennstoffzellen und Wasserelektrolyseure wie auch die Speicherung von Wasserstoff in hoch-porösen Materialien.
Feinmechanische Werkstatt Ebene 2 / Raum 2G06
Wenn Forscherinnen und Forscher dünnere Bleche, Folien oder Glas für Probenhalter brauchen oder in einen Roboter einbauen möchten, kommen sie in die Feinmechanische Werkstatt. Wir schneiden dann diverse Materialien mit unserem Lasergerät passgenau zu.
Diesen Laser wollen wir Ihnen präsentieren. Anhand eines Anhängers zeigen wir die diversen Schneid-und Graviermöglichkeiten.
Bibliothek – Stop and Read Ebene 2 / Raum 2M01
Die Bibliothek der beiden Max-Planck-Institute in Stuttgart ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek, die in erster Linie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung sowie des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme zur Verfügung steht. Sie bildet einen der größten wissenschaftlichen Informationsstandorte der Max-Planck-Gesellschaft: 86.000 gedruckte Bände sind auf zwei Ebenen verteilt, 67.700 elektronische Zeitschriften und 723.700 E-Books sind von den Arbeitsplätzen der Institute zugänglich.
Interessierten Besucherinnen und Besuchern bieten wir eine Einführung zu unserem Informationsangebot an.
Haustechnik
Ebene 2 im Foyer des MPI für Festkörperforschung
Für das Facility-Management auf unserem Forschungscampus ist unsere Haustechnik verantwortlich.
Wollen Sie wissen was nötig ist, um zwei Max-Planck-Institute von einer gemeinsamen Bruttogeschossfläche von ca.
95.700 m² am Laufen zu erhalten? Dann nehmen Sie an der Führung „Haustechnik” teil.
Führungen jeweils um: 11:00 / 13:00 / 14:00 / 15:00 Uhr
Vorträge
Hörsaal 2D5
11:00 Uhr – “Supraflüssiges Helium, ein ganz besonderer Saft“
Dr. Reinhard Kremer und Stefan Höhn
Das Edelgas Helium-4 wird bei Normaldruck erst bei 4,2 Kelvin (–269 Grad Celsius) flüssig und unterhalb von 24 Bar niemals fest. Flüssiges Helium-4 wird in unserem Institut in vielfältiger Weise zur Kühlung von Proben bis zu sehr tiefen Temperaturen eingesetzt. Beim Verflüssigen des Heliumgases entsteht zunächst Helium-I, das sich wie eine normale Flüssigkeit verhält. Kühlt man jedoch weiter ab und erreicht Temperaturen unter dem sogenannten Lambda-Punkt (etwa 2,2 K), so entsteht supraflüssiges Helium-II, das eine Reihe sehr seltsamer Eigenschaften aufweist. Im Rahmen unseres Experimentalvortrages zeigen wir Helium-I (verflüssigtes Heliumgas) und demonstrieren dann mittels einiger Schauexperimente die überraschenden Eigenschaften des suprafluiden Helium-II.
13:00 Uhr “Physik ist sexy!“
Vince Ebert
Ticketausgabe ab 10 Uhr Bereich vor dem Hörsaal 2D5
Endlich erfahren wir, wann genau die Andromeda-Galaxie unser Sonnensystem auslöscht, warum ein Lichtjahr nicht die Stromrechnung für zwölf Monate ist und ob Max Planck wirklich die Leitplanke erfunden hat. Ob Quantengravitation, kosmische Hintergrundstrahlung oder Superstringtangas - Vince Ebert macht vor keiner Theorie halt. Schonungslos und unerbittlich: “Physik ist sexy” gibt Antworten auf Fragen, die wir nie hatten.
14:30 Uhr – “Quantenmaterialien für die Elektronik der Zukunft”
Prof. Dr. Bernhard Keimer
In normalen Metallen kann man sich die Elektronen als klassische geladene Teilchen vorstellen, die durch ihre Bewegung elektrische Ströme verursachen. In „Quantenmaterialien“ erzeugt die quantenmechanische Welleneigenschaft der Elektronen aber erstaunliche Phänomene, die die klassische Physik nicht beschreiben kann. Dazu gehören neben Supraleitern, die Elektronen völlig ohne Widerstand leiten, auch sogenannte „topologische Isolatoren“, an deren Oberfläche elektrische Ströme fast ungehindert fließen können. Dieser Vortrag erläutert die Mechanismen solcher Phänomene und vermittelt Einblicke in die aktuelle Forschung an Quantenmaterialien – von der Materialsynthese über neue experimentelle Methoden bis hin zur Computersimulation. Zuletzt werden Perspektiven für neuartige mikroelektronische Schaltelemente und Schaltkreise aufgezeigt, die sich diese Quanteneffekte zunutze machen.
15:15 Uhr – “Social Media – Online mit der rosaroten Brille?” (2D8)
Dr. Tobias Kulschewski
Datensicherheit in der vernetzten Welt. In unserer Präsentation möchten wir die Besucher über Gefahren im Internet (Identitätsklau, Online Banking, Viren, Trojaner) informieren und dabei insbesondere auf die Problematik der sogenannten Verschlüsselungstrojaner eingehen. Anhand aktueller Ereignisse diskutieren wir über Datenschutz in sozialen Netzwerken. Am Beispiel des „Cambridge Analytica“ Skandals und der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und des CLOUD Acts wollen wir auf die Probleme und Gefahren aufmerksam machen, die entstehen können, wenn die persönlichen Daten von Millionen von Benutzern entwendet und ausgewertet werden bzw. wie bestehende Regelungen und Vorgaben umgangen werden.
Essen & Trinken Cafeteria
Kantine ab 10:30 Uhr geöffnet Mittagessen ab 11:30 Uhr
Speisen:
Menü I: Vegetarische Tortellini mit zweierlei Saucen, dazu Reibekäse 5.90 Euro Menü II: Paniertes Schweineschnitzel mit Pommes Frites und Ketchup 6.50 Euro Menü III: Maultaschen mit Zwiebelsauce und Kartoffelsalat 6.50 Euro
Ab 11 Uhr Pot Kaffee 1.00 Euro verschiedene Blechkuchen 2.50 Euro