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Schülerinnen entdecken den spannenden Beruf der Wissenschaftlerin
Auch dieses Jahr beteiligen sich die Stuttgarter Max-Planck-Institute – das MPI für Festkörperforschung und das MPI für Intelligente Systeme – am Girls‘ Day. Der Zukunftstag für Mädchen findet dieses Jahr bereits am 28. März statt. An diesem Tag können die 40 Teilnehmerinnen Eindrücke vom "Arbeitsalltag" an beiden Forschungseinrichtungen gewinnen.
Die Mädchen dürfen mit einem Roboter spielen, sie lernen etwas über die Architektur der Zellen, über Magnetismus und Supraleitungen. Im Versuch mit den "Magdeburger Halbkugeln" können die Teilnehmerinnen die Wirkung des Luftdrucks selbst ausprobieren. Die Fließeigenschaften von speziellen Flüssigkeiten können in einem Experiment mit Stärke hautnah erlebt werden. Begeisterung rufen auch die Versuche mit flüssigem Stickstoff hervor. Sehr beliebt ist auch die Glastechnische Werkstatt, in der die Mädchen selbst Christbaumkugeln blasen dürfen. Bei einem Vortrag über Rechnersicherheit und soziale Netzwerke bekommen die Teilnehmerinnen zudem wertvolle Tipps und Tricks, wie man sich im Internet am besten verhält.
Junge Frauen in Deutschland verfügen über eine besonders gute Schulbildung. Trotzdem wählen nur wenige Mädchen einen naturwissenschaftlich-technischen Ausbildungsberuf oder ein naturwissenschaftliches Studium. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus und den Betrieben und Unternehmen fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen qualifizierter Nachwuchs.
Der Girls'Day – Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,9 Millionen Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2018 erkundeten rund 100.000 Mädchen in ganz Deutschland Angebote in Technik und Naturwissenschaften. Auf dem Max-Planck-Campus sind es jedes Jahr 40 Mädchen, die uns besuchen. In diesem Jahr sind bereits alle Plätze belegt.
Mehr Infos zum Girl’s Day gibt es hier.